Fast 50 Millionen Deutsche sind online

17/08/10 0 COMMENTS

Pressemitteilung

Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010:
Fast 50 Millionen Deutsche sind online

Im Frühjahr 2010 nutzten 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren wenigstens gelegentlich das Internet, dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 69,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit 5,5 Millionen Nutzer neu hinzugekommen. Die Steigerung ist sowohl auf den Zuwachs in älteren Bevölkerungsgruppen als auch auf die erstmalige Berücksichtigung der nicht-deutschen Bevölkerung in Deutschland zurückzuführen.

76 Prozent der deutschen Onliner sind täglich im Netz. Damit ist die Reichweite des Internets inzwischen fast vergleichbar mit der des Fernsehens: Das Internet zählt für die meisten Onliner zum Alltag und wird gewohnheitsmäßig (fast) täglich eingeschaltet. Die häufigere Nutzung des Internets geht nicht zu Lasten des Fernsehkonsums. Im Gegenteil, die Bewegtbildnutzung im Internet steigt weiter an und zwar parallel zum “üblichen” Fernsehen.

Communitys sowie Video- und Fernsehinhalte im Netz werden immer beliebter, wobei das Anschauen von Onlinevideos für die meisten Nutzer weitaus wichtiger ist als viele Web-2.0-Aktivitäten. 65 Prozent schauen Videos im Netz, 40 Prozent nutzen Communitys. Die Bewegtbildnutzung erfolgt hauptsächlich über Videoportale und über die Mediatheken der Fernsehsender, die inzwischen 24 Prozent der Onliner, das sind rund zwölf Millionen Menschen, mehr oder weniger regelmäßig aufrufen.

ZDF-Intendant Markus Schächter kommentierte die Studie als Vorsitzender der ARD/ZDF-Medienkommission: „Das ZDF hat früh erkannt, dass die nonlineare Nutzung von TV-Inhalten großes Potential hat. Mit der ZDFmediathek haben wir Pionierarbeit im Netz geleistet. Wir definieren bis heute die Standards im Bereich der kostenfreien Abruf-Plattformen. Die Nachfrage steigt kontinuierlich an. Über die Mediathek erhöht sich schon jetzt die Reichweite unserer Sendungen im Schnitt um ein bis drei Prozent. Der Trend ist eindeutig: Das Bewegtbild ist ein tragender Pfeiler für die Internetnutzung der Zukunft.”

Der stellvertretende Vorsitzende der ARD/ZDF-Medienkommission und Intendant des Hessischen Rundfunks, Dr. Helmut Reitze: „Der Abruf von Audios und Videos sowie die Beteiligung an Onlinecommunitys ist für große Teile der Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit geworden. Die ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 zeigt, dass es keinen Verdrängungswettbewerb zwischen Fernsehen und Hörfunk einerseits und Internet andererseits gibt. Die Grenzen zwischen TV, Radio und Internet sind fließend und zwar sowohl für die Anbieter als auch für die Nutzer. Mit unseren hochwertigen Inhalten, die wir frei und unentgeltlich im Netz bereitstellen, kommen wir den Erwartungen der Nutzer entgegen, die jederzeit und überall auf diese zugreifen wollen. Wie wichtig dies für unser Publikum ist, belegen unsere Abrufstatistiken sehr deutlich”.

Die Zuwachszahlen für Web-2.0-Anwendungen fallen geringer aus als in den Vorjahren. Auch sinkt das Interesse an aktiver Teilhabe an Blogs, Twitter und Co. vor allem bei der jüngeren und mittleren Generation. Das “Mitmach-Netz” bleibt so weiterhin beschränkt auf eine kleine Gruppe von Aktiven, die publizieren und kommunizieren, was von vielen abgerufen wird.

Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 sind in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift “Media Perspektiven” (MP 7-8/2010) dokumentiert und die Artikel unter www.ard-zdf-onlinestudie.de abrufbar.

Mediennutzung im Internet legt zu

05/05/10 0 COMMENTS

Mediennutzung im Internet legt zu

Jeder vierte Internetnutzer in Deutschland schaut Filme, Serien und Fernsehen online oder hört Webradio. Rund 80 Prozent lesen Nachrichten im Web oder beschaffen sich Informationen online. Insgesamt nutzt die Mehrzahl der deutschen User das Internet fast täglich.

Dies geht aus dem “Marketers & Consumers, Digitale & Connected”-Report 2009 des Interactive Advertising Bureau (IAB) Europe in Kooperation mit InSites Consulting hervor. Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die deutsche Vertretung des IAB Europe. An der Studie haben 32.000 Internetnutzer aus 16 europäischen Ländern teilgenommen.

“Die Nutzung des Webs als Unterhaltungsmedium nimmt immer stärker zu. Aus diesem Grund verlängern viele TV-Sender ihr Angebot ins Web und geben den Internetnutzern so die Möglichkeit, gezielt Filme und Serien zu schauen. Selbst auf klassischen Nachrichten- und Informationsportalen nimmt der Bewegtbildanteil deutlich zu”, erläutert Paul Mudter (IP Deutschland), Vorsitzender des OVK .

Verglichen mit anderen europäischen Ländern liegt Deutschland im Bereich der Nutzung von audiovisuellen Medien auf Websites noch unter dem Durchschnitt. Dies liegt unter anderem daran, dass viele Webangebote das Potenzial bewegter Bilder noch nicht voll ausschöpfen.

Im Bereich der Online-Werbung sehen rund 60 Prozent der deutschen Internetnutzer interessante Informationen als wichtigstes Kriterium attraktiver Online-Werbung an. Zudem geben über 50 Prozent an, dass Online-Werbung kreativ umgesetzt sein sollte. Auch der Unterhaltungswert spielt für 40 Prozent der Befragten eine große Rolle.

“Gerade aufmerksamkeitsstarke Werbeflächen und Bewegtbild-Werbung im Internet vereinen die Möglichkeit gleichzeitig zu Informieren und kreativ zu unterhalten. Das Wachstum von Video-Ads wird daher auch 2010 weiter zulegen”, sagt Arne Wolter (G+J Electronic Media Sales), stellvertretender OVK-Vorsitzender.

Weiterhin enthält der “Marketers & Consumers, Digitale & Connected”-Report 2009 des IAB Europe europaweite Daten zur digitalen Wirtschaft unter anderem aus den Bereichen Social Media, E-Commerce und Internetnutzung.

Quelle OVK 2010

Jeder vierte neue Fernseher mit Internetanschluss

08/03/10 0 COMMENTS

Fernsehgeräte mit Webanbindung entwickeln sich 2010 zum Verkaufsrenner. In den USA hat bereits jedes vierte im Januar gekaufte TV-Gerät Zugang zum Internet, sei es über das Gerät selbst oder über angeschlossene Zusatzgeräte wie Blu-ray-Player, Settop-Boxen oder Konsolen. Das rechnet das Marktforschungsunternehmen iSupply auf Basis einer aktuellen Erhebung vor. Aber auch in Europa wandern immer mehr Web-fähige Geräte über den Ladentisch.

Philips als Vorreiter

Rund ein Fünftel der 2010 bisher verkauften Geräte weisen einen integrierten Internetanschluss auf. Während das Anschließen von Notebooks und anderer internetfähiger Geräte an den Computer anders als in den USA weniger verbreitet sei, habe in Deutschland vor allem die gute Marktposition von Philips zu einer entsprechenden Verbreitungsrate von Internet-fähigen Geräten geführt.

Philips war vor rund einem Jahr der erste große Hersteller, der mit Net TV eine eigene Online-Plattform für einige seiner Geräte anbot. Services wie YouTube, eBay, aber auch Video-on-demand-Angebote von Bild oder der ARD Tagesschau konnten somit direkt über den Fernseher abgerufen werden. Mittlerweile sind alle großen Hersteller auf den Trend aufgesprungen und planen, zumindest einen Teil der im Handel angebotenen Geräte mit Webanbindung auszustatten.

Copyright © 2009 mebucom


Goldmedia E-Commerce-TV Studie

03/03/10 0 COMMENTS

Umsatzpotenzial durch Bewegtbild


Goldmedia, E-Commerce-TV Studie (Real Case: 30% der Unternehmen wenden an, 20% Conversion), Jan. 2008

Online Advertising Spending Report 2009

15/02/10 0 COMMENTS

Das Internet konnte in 2009 sein starkes Wachstum im Werbemarkt weiter fortsetzen und zählt zu den prozentualen Gewinnern im Vergleich zum Vorjahr. In den ersten drei Quartalen 2009 setzt sich dasWachstum der Werbeausgaben im Internet leicht fort. Trotz konjunktureller Schwächen wurden die Vorjahreswerte in den meisten Monaten übertroffen. Für 2009 gesamt prognostiziert der OVK weiteres Wachstum. Allerdings fällt die Wachstumsprognose konservativer aus als in den Vorjahren.

(Quelle: Focus Tomorrow)